Der AMAPED – Verein der Ungarischen Pädagog:innen in Österreich – setzt sich seit 2004 dafür ein, Kindern und Familien mit ungarischen Wurzeln in Österreich eine lebendige Verbindung zur ungarischen Sprache, Kultur und Gemeinschaft zu ermöglichen.
Unsere Gemeinschaft hat sich mittlerweile zu einem vielfältigen Bildungs- und Kulturzentrum entwickelt, in dem neben dem Ungarischunterricht auch Förderangebote, Eltern-Kind-Programme, kulturelle Veranstaltungen, Feriencamps und gemeinschaftliche Aktivitäten für Familien angeboten werden. Unser Ziel ist es, dass Kinder ihre ungarische Identität in einer natürlichen und unterstützenden Umgebung erleben können und dabei sichere Sprachkenntnisse, Gemeinschaftserfahrungen und wertvolle zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen.
Unsere Angebote finden in mehreren Wiener Bezirken sowie an verschiedenen Standorten in Niederösterreich und im Burgenland statt. Heute nehmen bereits mehrere hundert Kinder regelmäßig an unseren Programmen teil. Unsere Pädagog:innen und Fachkräfte sind erfahrene muttersprachlich ungarische Lehrpersonen, Logopäd:innen, Sonderpädagog:innen und Bewegungstrainer:innen, die großen Wert auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und die Unterstützung der Familien legen.
Wir sind überzeugt, dass Sprache mehr ist als ein Kommunikationsmittel: Sie bedeutet Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Deshalb ist AMAPED nicht nur ein Bildungsort, sondern auch ein Treffpunkt für ungarische Familien in Österreich — ein Ort, an dem Kinder spielerisch lernen können, Eltern Unterstützung und Gemeinschaft finden und wir gemeinsam unsere ungarischen kulturellen Werte weitertragen können.
Zu unseren Programmen gehören:
- Ungarischunterricht sowie herkunftssprachlicher Unterricht
- Kindergarten- und Schulgruppen
- Ringató- sowie Eltern-Baby-Programme
- Logopädische und bewegungsfördernde Angebote
- Kreativ- und Kunstprogramme
- Sommerlager und kulturelle Veranstaltungen
Seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten wir daran, dass die ungarische Sprache, das Gemeinschaftserlebnis und das Gefühl von Zuhause auch für die nächsten Generationen selbstverständlich bleiben — egal, wo auf der Welt sie leben.
