AMAPED

 
Verein für ungarische PädagogInnen In Österreich
Ausztriai Magyar Pedagógusok Egyesülete
Schwedenplatz 2. Top 11. 1010 Wien
www.amaped.at office@amaped.at                                               

AMAPED 2016

Der Verein AMAPED wurde im Jahre 2004 gegründet. Derzeit werden seine Kurse (Muttersprache und Herkunftssprache Ungarisch) von 350 Kindern und Jugendlichen besucht, die aus den verschiedensten Bezirken von Wien, Wien-Umgebung, Niederösterreich und Burgenland kommen. Obwohl die Ungarn seit 1992 eine anerkannte Volksgruppe in Wien bilden, haben hier die Kinder keine Möglichkeiten, zweisprachige Schulen zu besuchen. So kann man also feststellen: durch die Nachmittagskurse und die Aktivitäten beim AMAPED werden kulturelle Menschenrechte, wie das Erlernen und die Ausübung der Muttersprache gesichert. Es gibt einen riesengroßen Bedarf auf den Unterricht bzw. auf der ungarischen Sprache, der zurzeit die Regelversorgung ersetzt. AMAPED hatte Ende 2016 im Basisprogramm an 7 Standorten 18 Schulgruppen, 5 KIGA-Gruppen und 2 Babygruppen mit insgesamt 294 Kindern und Jugendlichen in seinem Basisprogramm. Davon waren 137 Schüler, 62 KIGA-Kinder, und 95 Kinder in der Babygruppe. In den Schülergruppen lag die Anzahl der Teilnehmer zwischen 6-21. Im Unterrichtsprogramm „Ungarisch als Mutter- und Herkunftssprache“ waren 11 Pädagoginnen aktiv und regelmäßig tätig, weitere 6 PädagogInnen boten in den Räumlichkeiten des Vereins ungarisch-sprachige Kurse für die verschiedensten Altersgruppen vom Babyalter bis zu den Erwachsenen an. Insgesamt waren 19 Pädagoginnen mit besten Qualifikationen, Erfahrungen und Referenzen im Unterricht betroffen. 2 ungarischsprachige Psychologinnen (Schulpsychologie und Familien), eine ungarischsprachige Logopädin, zwei FörderpädagogInnen (Lernschwäche, Begabtenförderung, Bewegung und Feinmotorik) stärkten das Team. Die Standorte waren: Wien-Schwedenplatz, Wien-Floridsdorf, Wien- Gersthof, Klosterneuburg, Schwechat, Eisenstadt, Parndorf. Unser Verein beheimatet noch weitere 4 ungarischsprachige Gruppen (Volkstanz usw.) am Vereinssitz am Schwedenplatz. In jedem Kurs wird auf die Qualität einen besonderen Wert gelegt. Im Unterricht wird ein von uns entwickelter spezieller Lehrplan zum Unterricht „Ungarisch als Herkunftssprache“ verwendet, der sowohl den Vorschriften des ungarischen als auch den des österreichischen Schulsystems entspricht. Die Lehrbuchreihe „Együtthaladó“ der Universität Miskolc, die im ungarischen Schulsystem für SchülerInnen mit Ungarisch als Fremdsprache gedacht sind, wird weiterhin erfolgreich verwendet. AMAPED ist Partner des Instituts Oktatáskutató és Fejlesztő Intézet (OFI) (Institut für Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung). Die vom Institut für den Verein zur Verfügung gestellten Lehrbücher wurden auch letztes Jahr sehr erfolgreich verwendet. Unsere PädagogInnen nehmen regelmäßig an Weiterbildungskursen für UngarischlehrerInnen in Ungarn (z.B. bei Balassi Institut) teil. Im Jahre 2016gab es wieder auch Deutschkurse. Der Verein hat einen Kooperationsverein mit der Universität Pécs und ist als ECL- Prüfungszentrum tätig. (Ungarisch, Slowakisch, Deutsch, Englisch,…) AMAPED legt weiterhin einen großen Wert auf die Begabtenförderung. Neben seinen Programmen wie z.B. Rezitationswettbewerb, Lesewettbewerb, Museumsbesuche und künstlerische Programme fungiert er auch als Multiplikator für österreichische Institutionen (UniClub, KinderUni, Sportvereine, …) AMAPED pflegt aktive Kontakte zu anderen Institutionen: z.B. Österreichisches Sprachen-Kompetenz Zentrum, Universität Miskolc, Universität Pécs, Universität Wien. Die allerwichtigsten Kooperationspartner ist der Verein der Eltern BÉMOSSZTEAMAPED ist Mitglied des Vereins Runder Tisch der Ungarischen Organisationen in Österreich / Ausztriai Magyar Szervezetek Kerekasztala und kooperiert somit mit mehreren ungarischen Vereinen in Österreich, wie z.B. Európa -Club. Als Mitgliedsverein des Runder Tisch wurde auch unsere Tätigkeit durch das „Petőfi Sándor“ - Stipendiumprogramm der ungarischen Ministerpräsidentenkanzlei unterstützt. Die zwei Stipendianten, die letztes Jahr beim Runder Tisch tätig waren, haben auch für AMAPED sehr viel geholfen. Runder Tisch der Ungarischen Organisationen in Österreich / Ausztriai Magyar Szervezetek Kerekasztala stellt dem Verein seine benachbarten Räumlichkeiten unter dem Top 10 zur Verfügung. Dadurch wurde die Problematik der manchmal überfüllten Lehrräume gelöst und auch der Warteraum der Eltern wurde ein wenig luftiger. Der Verein verfügt seit 2012 über eine DVR-Nummer und entspricht auf jedem Gebiet den Vorschriften des österreichischen Datenschutzes. Sowohl die Räumlichkeiten als auch die PädagogInnen sind einzeln haftversichert. Dank dem guten Kontakt mit dem Burgenlandi Magyar Kultúregyesület in Oberpullendorf  werden auch dessen Bücher unter dem Titel “Magyarul tanulunk“ sehr gerne bei uns in der 4. Klasse verwendet. Außer des Unterrichts gibt es auch zahlreiche andere Programme im Verein. Im Jahre 2016 waren die Folgenden die Wichtigsten:

Jährlich wird der Rezitationswettbewerb veranstaltet. In den Sommerferien veranstaltete der Verein Sommercamps. Im Sommer 2016 verbrachten die Kinder eine Woche in Ungarn, in Visegrád, wo sie die Zeit der Renaissance im Hof König Matthias erlebt haben. In Wien gab es Sommercamps mit Tagesbetreuung: Sport, Märchen und Kreativwoche, Yoga. Der 26. September wird auf Initiative des Europarates als Tag der Europäische Tag der Sprachen gefeiert. Der Tag wurde auch beim AMAPED genutzt.

Im Dezember wurde schon traditionell mit dem EUROPA-Club gefeiert. Die detaillierten Programmbeschreibungen samt Fotos entnehmen Sie bitte aus der Anlage.

Wir bedanken uns bei Bethlen Gábor Alap, Magyar Emberi Erőforrások Minisztériuma, a BalassiIntézet, bei den Partnervereinen und Kooperationspartnern, bei den PädagogInnen, Eltern, Beratern, Technikern und auch bei den privaten Personen und Firmen für die finanziellen, materiellen und immateriellen Förderungen und Unterstützungen und für die unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, mit denen die Arbeit des Vereins AMAPED im Jahre 2016 möglich war. Wir möchten uns beim Bundeskanzleramt, somit auch bei dem Staat Österreich für Ihr Vertrauen und für Ihre Förderung bedanken. Ohne diese Förderung wären unsere bisherigen Erfolge in Gefahr geraten. So freuen wir uns ganz besonders Ihnen mitteilen zu können, dass der Verein AMAPED im Jahre 2016 so viel erreicht hat und sich im Jahre 2017 dank Ihrer Förderung auf ein weiteres, erfolgreiches und vielversprechendes Kalenderjahr freuen darf.

AMAPED hatte auch im Jahre 2016 außer der Unterrichtstätigkeit weitere Aktivitäten:

Februar 2016.

  • Videodreh: ,,Unsere Erbschaften …”Ich lerne es kennen, ich bewahre es”
  • Fasching:  Das Thema dieses Jahr: ,,Tierisch!’’
 
   
 
   

April

  • Rezitationswettbewerb

Der Wettbewerb fand im Collegium Hungaricum am Samstag, dem 16. April, in Memorian 1956 statt. 90 junge Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Österreich und Ungarn waren auf der Bühne.

                                                                  

  • Mein Fühling” Fotowettbewerb

AMAPED und Runder Tisch - Ausztriai Magyar Szervezetek Kerekasztala veranstaltetetn gemeinsam den Fotowettbewerb unter dem Titetl „Mein Frühling”.  Die Verkündung der Gewinner und die Eröffnung der Ausstellung aus den besten Fotos fanden am 16. April 2016 im Collegium Hngaricum statt.

Mai

  • Muttertag – Die Kinder feierten die Mütter und die Großmütter mit Blumen, Gedichten und Liedern..


Juni

  • Tag der Kinder und feierlicher Schluss des Schuljahres

Es wurde im 3. Bezirk, im Dobos Bistro gefeiert. Auf der Bühne standen die Gruppen von AMAPED, die Délibáb Volkstanzgruppe und Èva Bolba mit dem Jazzband Jazzterlánc. Gemeinsames Spiel und Basteln waren auch auf dem Programm.

       

Juli- August

  • Tagescamps im Sommer: Sport, Yoga, Märchen, Basteln, Handwerk
 
   

Sommercamps in Ungarn: ,,Im Hof vom König Mathias” in Visegrád, Erzsébet- Camp in Zánka

 
   


September

  • Tag der Sprachen:

Tag der offenen Tür bei AMAPED mit Buchvorstellung

  • Insea a Hungary- Ausstellung des Vereines Ungarischer PädagogInnen für die Bildnerische Erziehung
  • Konferenz „Begabtenförderung” in Kaposvar/Ungarn

Am 16. September 2016. gab es in Kaposvár, im Klebelsberg Kollegium eine Konferenz unter dem Titel „Begabtenförderung”, wo auch AMAPED eingeladen war. Im Namen von AMAPED hielt Tünde Miklós einen Vortrag über den Verein, dessen Tätigkeit und Ziele. Tünde Miklós, Stipendiantin des ungarischen Programmes „Kőrösi Csoma Sándor”  unterstütze den Verein über das ganze Jahr.

       
       
  • Eröffnungsfeier am Schulbeginn

Am 17. September 2016. wurde das neue Schuljahr im Dobos Bistro eröffnet. Nach der Eröffnungsrede und Vorstellung der Vorhaben des Vereines im Schuljahr 2016/2017 gab es Musik, Tanz, Schminken und ungarische Speisen.

Oktober

  • Gedenken an 1956

Anläßlich des 60. Jubiläumsjahres des Volksaufstandes veranstaltete AMAPED am 19. Oktober 2016. im Collegium Hungaricum die Gedenkfeier für 1956. 

November

  • Infoabend über das österreichische Schulsystem

Vortrag von Szilvia Mentsik, der Vorsitzenden von AMAPED.

Die in Wien lebenden ungarischen Eltern folgten mit großem Interesse dem Vortrag über das österreichische Schulsytem.

  • Außerordentlicher Tag der Kinder

Der 15.November ist der Leopolditag und ein regionaler Feiertag. Dieser Tag ist in Wien ein freier Tag für die SchülerInnen. AMAPED veranstaltete an diesem Tag einen außerordentlichen Kindertag.

 
   
  • Advent 

Am 19. und am 20. November standen Adventkranzbinden auf dem Programm.

  • Die Tschangos sollen in Mode kommen

Die Tschango Traditionsgruppe hatte am 26. November eine Vorstellung bei AMAPED am Schwedenplatz. Die Gruppe kam mit 23 Pesronen aus den moldauer Gemeinden Forrófalva und  Magyarfalu nach Wien.

Dezember                                                                                                                                     

  • Nikolaus

Am 3.Dezember besuchte der Nikolaus die AMAPED-Kinder. Die Veranstaltung fand im Collegium Hungarikum statt. Das Familienprogramm wurde in Kooperation mit dem „Europa”-Club organisiert. Eingeladen war die Volksmusikgruppe Nagykovácsi Muzsikások.

 
   
  • Spielhaus im Advent

Am 17. Dezember 2016. veranstaltete Vasárnapi Iskolai Szövetség ein Programm für die Kinder: gemeinsam singen, Geschenke gestalten, Geschichten aus der Bibel kennenlernen. 

 

AMAPED 2015

Der Verein AMAPED wurde im Jahre 2004 gegründet. Derzeit werden seine Kurse (Muttersprache und Herkunftssprache Ungarisch) von 350 Kindern und Jugendlichen besucht, die aus den verschiedensten Bezirken von Wien, Wien-Umgebung, Niederösterreich und Burgenland kommen. Obwohl die Ungarn seit 1992 eine anerkannte Volksgruppe in Wien bilden, haben hier die Kinder keine Möglichkeiten, zweisprachige Schulen zu besuchen. So kann man also feststellen: durch die Nachmittagskurse und die Aktivitäten beim AMAPED werden kulturelle Menschenrechte, wie das Erlernen und die Ausübung der Muttersprache gesichert. Es gibt einen riesengroßen Bedarf auf den Unterricht der bzw. auf der ungarischen Sprache, der zurzeit die Regelversorgung ersetzt. Im Basisprogramm sind 17 PädagogInnen regelmäßig tätig, weitere 5 PädagogInnen bieten den verschiedenen Altersgruppen (vom Baby- bis zum Erwachsenenalter) verschiedene Beschäftigungen in den Räumlichkeiten des AMAPED auf Ungarisch an. Insgesamt arbeiten 22 hochqualifizierte PädagogInnen zusammen. Zwei ungarische Psychologinnen /Schule und Familie), eine ungarische Logopädin, eine Förderpädagogin (Lernschwächen) und eine Pädagogin mit Ausbildung für Begabtenförderung unterstützen die Tätigkeiten beim AMAPED. Die ungarische Sprache wird in 17 Gruppen unterrichtet: auf dem Schwedenplatz nehmen die SchülerInnen den jeweiligen Schulstufen (1-12 Klasse) entsprechend wöchentlich an einem Unterricht mit 120 Minuten teil. Die 9-10 und 11-12 Schulstufen sind klassenübergreifend in 2 Gruppen unterrichtet. Zweiwöchentlich samstags gibt es auch eine altersübergreifende Gruppe, auch für sie dauert der Unterricht 120 Minuten lang. Außer dem Schwedenplatz gibt es altersübergreifende Gruppen auch in Bruck an der Leitha, Eisenstadt, Floridsdorf, Gersthof, Klosterneuburg und in Schwechat. 2016 wird auch eine Gruppe in Krems an der Donau-ban gestartet, die Vorbereitungsarbeiten laufen schon. In den Schulgruppen sind 5-21 SchülerInnen. Jeden Samstag gibt es eine Kindergartengruppe auf dem Schwedenplatz aber weitere AMAPED – Kindergartengruppen findet man auch noch in Baden, Floridsdorf, Klosterneuburg und in Schwechat. Auf dem Schwedenplatz gibt es zusätzlich eine Vorschulgruppe, damit die Kinder bestmöglich auf den Schulstart vorbereitet sind. Im Rahmen der frühkindlichen Sprachförderung finden die folgenden musikalischen Aktivitäten statt: 0-3 Jahre: 3mal pro Woche „Ringató“ (Wiegelieder) für Kinder und ihre Eltern auf zwei Schauplätzen – auf dem Schwedenplatz und in Floridsdorf. Für Kinder im Kindergartenalter wird der Kurs „Zenemanók“ (Musikzwerge) in Wien und in Floridsdorf angeboten, mit dem Ziel, die sprachliche Entwicklung musikalisch zu unterstützen. Für Kinder im Alter von 1-3 Jahre gibt es die motorische Frühförderung „BabyBalance“, wobei die motorische Entwicklung für Kindergarten- und Volksschulkinder im Rahmen eines Ballettunterrichts gesichert wird. Die bildnerische, künstlerische Kreativität wird in der Gruppe „Pipitér“ gefördert. Für Jugendliche ab 18 gibt es einmal im Monat den Jugendclub, wo sich jedes Mal ca. 30 Jugendliche treffen. Unser Verein hat 30 Gruppen und der Vereinssitz beheimatet noch weitere 4 ungarischsprachige Gruppen (Volkstanz usw.). In jedem Kurs wird auf die Qualität einen besonderen Wert gelegt. Den Vorschriften der ungarischen und österreichischen Schulsysteme entsprechend wurde von uns ein spezieller Lehrplan zum Unterricht „Ungarisch als Herkunftssprache“ entwickelt und werden von uns auch die (Fach)Lehrbücher aus der Lehrbuchreihe „Együtthaladó“ der Universität Miskolc unter erfolgreich verwendet, die im ungarischen Schulsystem für SchülerInnen mit Ungarisch als Fremdsprache gedacht sind. Unsere PädagogInnen nehmen regelmäßig an Weiterbildungskursen für UngarischlehrerInnen in Ungarn (z.B. bei Balassi Institut) teil. Im Jahre 2015 waren auch unsere Deutschkurse sehr gefragt. Der Verein hat einen Kooperationsverein mit der Universität Pécs und ist als ECL- Prüfungszentrum tätig. (Ungarisch, Slowakisch, Deutsch, Englisch,…) AMAPED, als einzige Organisation im deutschsprachigen Raum mit dem Gütesiegel „Tehetségpont“(Talentpoint) für Begabtenförderung aus Ungarn nimmt auch am ungarischen staatlichen Begabtenförderungsprogramm „Geniusz“ teil.(Rezitationswettbewerb, Lesewettbewerb, Museumsbesuch, Parlament, künstlerische Programme, UniClub, KinderUni, Sport) AMAPED pflegt aktive Kontakte zu anderen Institutionen: z.B. Österreichisches Sprachen-Kompetenz Zentrum, Universität Miskolc, Universität Pécsi, Universität Wien. Die allerwichtigsten Kooperationspartner ist der Verein der Eltern BÉMOSSZTE. AMAPED ist Mitglied des Vereins Runder Tisch der Ungarischen Organisationen in Österreich / Ausztriai Magyar Szervezetek Kerekasztala und kooperiert somit mit mehreren ungarischen Vereinen in Österreich, wie z.B. Európa -Club. Als Mitgliedsverein des Runder Tisch wurde auch unsere Tätigkeit durch das „Petőfi Sándor“ - Stipendiumprogramm der ungarischen Ministerpräsidentenkanzlei unterstützt. Die zwei Stipendianten, die letztes Jahr beim Runder Tisch tätig waren, haben auch für AMAPED sehr viel geholfen. Im Jahre 2016 bewirbt sich AMAPED selbst in diesem Programm als Zielinstitut. In Kooperation mit den Eltern wurde ein PC-Raum mit 20 PCs, Drucker und Internet eingerichtet, mit dem Ziel, die Qualität des Unterrichts zu steigern und internationale Kontakte zu fördern. Dank der Bethlen Gábor Alap ZRT verfügen wir auch über eine interaktive Tafel. Runder Tisch der Ungarischen Organisationen in Österreich / Ausztriai Magyar Szervezetek Kerekasztala stellt uns seine benachbarten Räumlichkeiten unter dem Top 10 zur Verfügung. Dadurch wurde die Problematik der manchmal überfüllten Lehrräume und wurde auch der Warteraum der Eltern ein wenig luftiger. Der Verein verfügt seit 2012 über eine DVR-Nummer und entspricht auf jedem Gebiet den Vorschriften des österreichischen Datenschutzes. Sowohl die Räumlichkeiten als auch die PädagogInnen sind einzeln haftversichert. Die Qualität des Unterrichts und des Unterrichtsprogramms wurde in den letzten Jahren von mehreren ungarischen Universitäten und pädagogisch orientierten Institutionen öfters anerkannt. Sogar das Institut Oktatáskutató és Fejlesztő Intézet (OFI) (Institut für Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung) wusste die bisherigen Leistungen zu würdigen und es hat den Verein AMAPED eingeladen, als einziger Partner aus Österreich an einem Konzept für den Ungarischunterricht im Karpatenbecken mitzuarbeiten. Der Kooperationsvertrag (mit insgesamt acht ungarischen Pädagogenvereinen in Europa) wurde am 17. Oktober 2014. in Budapest unterzeichnet. Das Institut Oktatáskutató és Fejlesztő Intézet (OFI) (Institut für Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung) arbeitet schon seit Langem an einer Strategie für den Ungarischunterricht, Dieses Jahr nahm die Obfrau des Vereins an der Konferenz des Instituts teil. Die vom Institut für uns zur Verfügung gestellte Lehrbücher wurden auch letztes Jahr sehr erfolgreich verwendet. Dank dem guten Kontakt mit dem Burgenlandi Magyar Kultúregyesülettel in Oberpullendorf werden auch dessen Bücher unter dem Titel “Magyarul tanulunk“ sehr gerne bei uns in der 4. Klasse verwendet.

Außer des Unterrichts gibt es auch zahlreiche andere Programme im Verein. Im Jahre 2015 waren die Folgenden die Wichtigsten: Jährlich wird der Rezitationswettbewerb veranstaltet, dieses Jahr zum Andenken an László Nagy und Sándor reményik. Die Mitglieder der Jury waren dr. Szaffkó Péter, Geschäftsführer der Sommeruniversität Debrecen, Gerendás Beáta, Regisseurin des Ensemble ohne Grenzen und Liszkay Veronika Museumpädagogin, Ungarischlehrerin. Außer der Kinder und SchülerInnen vom AMAPED nahmen Kinder und SchülerInnen aus Győr und Wien am Wettbewerb teil. Gleichzeitig wurde die Vernissage zur Wanderausstellung über das Leben von Janikovszky Éva von ihrem Sohn, Janikovszky János eröffnet. Die Ausstellung war bis 31. Mai 2015 zu sehen. In den Sommerferien haben wir Sommercamps. Im Sommer 2015 verbrachten die Kinder eine Woche in Ungarn, in Debrecen, wo sie die Zeit der Landnahme kennen lernen konnten. In Wien gab es Sommercamps mit Tagesbetreuung: Sport, Volkstanz und Handwerker, zwei Märchencamps (eine Woche auf ungarischen und eine auf deutscher Sprache). Der 26. September wird auf Initiative des Europarates als Tag der Europäische Tag der Sprachen gefeiert. Der Tag wurde auch beim AMAPED genutzt: am Vormittag gab es zweisprachige (deutsch – ungarisch) Aktivitäten für Kindergartenkinder, am Nachmittag waren SchülerInnen erwartet. In Kooperation mit der Volkstanzgruppe Délibáb waren interaktive Sprachstunden und ein ungarisches Tanzhaus vorbereitet. Am 9. November und infolge der großen Interesse auch am 11.November konnten die Kinder an den Vorstellungen der A kultúráért Gömörben és Gömörön túl Polgári Társulás teilnehmen und sich das Theaterstück A papucsszaggató királykisasszonyok (Märchen von Benedek Elek) anschauen. Am 25. November war Herr Péter Keller, Urenkel des Schriftstellers Gárdonyi Géza Gast beim Verein. An diesem literarischen Abend standen der Roman Egri csillagok und das Leben des Schriftstellers im Mittelpunkt. Am 30. November gab es eine Veranstaltung unter dem Titel „Stolpersteine und Barrieren im österreichischen und ungarischen Sozialsystem“/“Buktatók és sorompók az osztrák és a magyar szociális rendszerben”. Die Diskussion wurde in Kooperation mit der Universität Wien, im Zusammenhang mit dem TRANSWEL-Projekt im Vereinssitz von AMAPED geführt. Im Dezember wurde schon traditionell mit dem EUROPA-Club gefeiert. Das Interesse an unserer Nikolo-Feier ist mittlerweile so groß, dass sich der Verein aus Sicherheitsgründen zu zwei Veranstaltungen entschied. Beide fanden im Collegium Hungaricum statt: am 5. Dezember um 16.00 Uhr freuten sich der Nikolaus, der Clown Francesco und die Theatergruppe Holdszínház (Mitglieder des Nationaltheaters in Győr) auf die Kinder, am 18. Dezember 2015 um 18.00 Uhr trat hingegen die Kalaka Ensemble vor den größeren Kindern und deren Eltern auf. Der Konzertsaal im Collegium Hungarium war an beiden Nachmittagen voll mit Zuschauern. Auch im Jahre 2015 nahm der Verein an vielen Ausschreibungen teil. Im Rahmen der Förderung „Unterrichtsprogramme für das Aufrechterhalten der Identität „Az identitás megerősítését szolgáló oktatási programok“, die gemeinsam vom Ministerium (Emberi Erőforrások Minisztériuma) und dem Balassi- Institut (Balassi Intézet ) ausgeschrieben wurde, gab es zweiwöchentlich den Fachkreis „Landes- und Heimatkunde“. Unter den Themen waren: Ungarische Volkskunde, gegenwärtige ungarische Kinderliteratur, Chemie- und Biologiestunde – ungarische Naturwissenschaftler. Wir bedanken uns bei Bethlen Gábor Alap, Magyar Emberi Erőforrások Minisztériuma, a Balassi Intézet, bei den Partnervereinen und Kooperationspartnern, bei den PädagogInnen, Eltern, Beratern, Technikern und auch bei den privaten Personen und Firmen für die finanziellen, materiellen und immateriellen Förderungen und Unterstützungen und für die unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, mit denen die Arbeit des Vereins AMAPED im Jahre 2015 möglich war. Wir möchten uns beim Bundeskanzleramt, somit auch bei dem Staat Österreich für Ihr Vertrauen und für Ihre Förderung bedanken. Ohne diese Förderung wären unsere bisherigen Erfolge in Gefahr geraten. So freuen wir uns ganz besonders Ihnen mitteilen zu können, dass der Verein AMAPED im Jahre 2015 so viel erreicht hat und sich im Jahre 2016 dank Ihrer Förderung auf ein weiteres, erfolgreiches und vielversprechendes Kalenderjahr freuen darf.

PädagogInnen, Kinder, Eltern und Freunde des AMAPED

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